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Sonja Eichholzer
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1950 geborene Ostschweizerin, seit 1988
Wahl-Tessinerin im schönen Valle Morobbia. Von unserem Haus in
Vellano aus, auf 800 m über dem Meeresspiegel, haben wir eine
wunderbare Aussicht über die Magadino- Ebene und auf den Lago Maggiore mit
den Walliseralpen im Hintergrund. In dieser naturnahen, ursprünglichen
Umgebung pflege ich mit Freude meinen Garten. Jahr um Jahr bin ich
stolz darauf, kerngesunde Gartenprodukte ernten zu können, die höchstens
mit Brennnessel- Katzenschwanzbrühe, Wermuttee oder anderen aus der
Natur gewonnenen Tinkturen gegen Schädlinge geschützt werden. Zur Düngung
produziere ich mit den Gartenabfällen in einer Vierkammer- Anlage
wertvollen Kompost. So ist der Kreislauf der Natur wieder geschlossen.
Zusammen mit meinen Erzeugnissen, koche ich aus allen möglichen Früchten
Konfitüren und Gelees. Geliert wird mit Apfelpektin und mit möglichst wenig
Zucker um den Früchten bei der Geschmacksgebung den Vortritt zu lassen.
Konserviert wird durch Heisseinfüllen. Durch die Abkühlung entsteht ein
Unterdruck in den Gläsern, das Produkt konserviert sich auf garantiert
mindestens ein Jahr. Wir haben aber auch bei dreijährigen Gläsern noch nie eine
Qualitätsminderung feststellen können.
Über den Winter, der in unserem Tal sehr hart
sein kann, vermisse ich die Gartenarbeit von Woche zu Woche
heftiger. Mein zweites Hobby, die
Seidenmalerei, hilft mir,
den Frühling etwas geduldiger zu erwarten. Die Kreationen, die
dabei herauskommen, zeige ich Ihnen gerne.
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Ernst
Eichholzer
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Seit 1944 Innerschweizer, kaufte ich 1980
einen Stall in Vellano, im Valle Morobbia und habe ihn im Laufe der
Jahre zu unserem heutigen Wohnhaus umgebaut, seit 1986 mit engagierter
Mithilfe meiner heutigen Frau Sonja. Im Frühling 1987, nachdem die
ganze Liegenschaft mit einer Höhendifferenz von 19,2 m terrassiert
war, pflanzten wir einen kleinen Weinberg mit heute ca. 100 Stöcken
Americanotrauben, die mit dem Foxton, der dem Deutschschweizer die
typische Tessinertraube signalisiert. Diese resistente Sorte reift auch auf 800 m Höhe, am Südhang
des Tales problemlos. Die Trauben werden weder gespritzt noch gedüngt.
Auch in heissen Sommern verzichte ich auf künstliche Bewässerung, um
die Stöcke zu zwingen, tief zu verwurzeln und sich so auch mit den
Mineralien im Boden anzureichern. Ansonsten lasse ich die Natur
walten, zu der auch Dachs und Siebenschläfer gehören, die reife
Trauben zum fressen gern haben, wie die „Geschichten“
aufzeigen...
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Ja,
und fürs Kochen bin ich auch zuständig; täglich, mittags und abends, leidenschaftlich. Ich koche zwar
fettarm und nur mit gesunden Produkten, aber eben, immer von allem etwas zu viel!
So sind wir den Beide "mollig, rund und wohlgenährt", wie es im
Babysitter
Boogie heisst...
PS:
Wenn Sonja Seidenschals bemalt, darf ich mich hinter dem Computer vergessen und
- beispielsweise - diese Website gestalten und pflegen.
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Geerntet wird von Hand, nur das beste
Traubengut wird entrappt und so kommen nur gesunde, einwandfreie
Beeren ins Fass. Traditionell am Klaustag brenne ich dann im Brennhäuschen
der „Società Cooperativa Distillerie Consortile Pianezzo“ deren
erster und einziger Deutschschweizer-Socio ich mit Stolz bin, einen
Grappa, der mich für die natürliche Pflege der Weinstöcke und das
sorgfältige Verarbeiten des Traubengutes belohnt. Anzumerken ist,
dass dieser ohne Rappe produzierten
Grappa den ursprünglichen Traubengeschmack viel deutlicher zeigt,
weil die - oftmals - alles übertönende, vegetative Tresternote durch das
mitgebrannte Holz, verhindert wird.
Dass dieser Grappa, der nicht wie üblich aus dem ausgepressten Traubengut
sondern direkt und ausschliesslich aus den Beeren gewonnen wird, etwas teuer
sein muss, leuchtet nicht nur ein, zum Glück riecht und schmeckt man es auch.
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Emanuel
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..zum Schluss stellen wir Ihnen unseren wichtigsten freien
Mitarbeiter vor. Es ist unser Göttibub Emanuel, der 1996 geborene Sohn des
jüngsten Bruders von Sonja. Von klein auf verbringt er die Ferien bei uns im
Tessin. Am liebsten hat er, wenn ihm der Ernsti Geschichten erzählt, noch lieber tut er mit uns Spieli
machen, aber am allereliebsten tut er schaffen. So hat er uns das erklärt,
als er drei Jahre alt war, wie auf dem nebenstehenden Bild. Da hilft
er dem Gotti ein Olivenbrot backen, das dem Käsedessert einen ganz besonderen
Schliff gibt. Selbstverständlich
hilft er auch beim Ernten, beim Dörren, beim Einmachen und beim
Probieren und beim Aufkleben der Etiketten.
Klar, dass wir unserem Mitarbeiter auch
berichten müssen, wenn etwas nicht so rund läuft, im Garten. Wenn
uns Dachs oder Siebenschläfer die süssen Früchte
unserer Arbeit stehlen wollen. Seither ist es jedes Jahr ein Höhepunkt
für Emanuel, wenn wir den Schutzzaun gegen den Dachs aufrichten, damit der uns nicht alle Trauben frisst. Da will
Emanuel immer noch eine Falle bauen, damit der Dachs vielleicht einmal
nicht nur ausgesperrt, sondern sogar eingesperrt sein wird.
Im Herbst 2005 haben wir zusammen den Pfau zurechtgesägt, geschnitzt und
bemalt, der in unserer Galerie zu bewundern ist.
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...und unser Garten, unser Tal, unsere Aussicht...
stellen wir Ihnen in einer kleinen
Bildergalerie
vor
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